UKW-Funkbetriebszeugnis


Rolf Dreyer
UKW-Funkbetriebszeugnis (SRC)
9. Auflage, 222 Seiten, 34 Abbildungen,
Format 14,8 x 21,1 cm, kartoniert, 14,90 €
Buch bestellen

Bemerkung des Autors

Mein Buch "Praxiseinweisung Sprechfunk" war 1995 der erste Titel zum damals neuen Funksystem GMDSS. Bis 1999 lief das alte herkömmliche Funksystem parallel zum GMDSS, was sowohl in der Praxis als auch in der Prüfung zu berücksichtigen war.

Seit 2000 wird nur noch das GMDSS angewendet. Ich plante zunächst, die „Praxiseinweisung Sprechfunk” zu überarbeiten und an die veränderten Verhältnisse anzupassen. Schließlich habe ich mich entschieden, ein ganz neues Buch zu schreiben. Inzwischen hatte ich mein Boot auch mit GMDSS-Komponenten (DSC-Controller, Epirb) ausgestattet und auf einer siebenwöchigen Sommerreise in den Englischen Kanal wertvolle Erfahrungen sammeln können. Sie sind in das neue Buch eingeflossen.

2003, 2006 und 2011 musste ich dieses Buch wieder grundlegend überarbeiten. Die neuen Funkzeugnisse UKW-Funkbetriebszeugnis (SRC) und UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) wurden eingeführt, die Antworten auf Multiple Choice (zum Ankreuzen) umgestellt. Das Buch wuchs im Laufe der Zeit um 54 Seiten an, weil ich nun nicht nur die Fragenkataloge, sondern auch alle Prüfungsfragebogen abgedruckt habe. Dem höheren Gewicht des praktischen Teils der neuen Prüfung folgend wurde auch das Kapitel zur Vorbereitung auf die praktische Prüfung erheblich ausgeweitet. Es ist nun 43 Seiten lang. Der gesamte Text wurde überarbeitet und ergänzt. Neu waren z. B. das AIS, das Automatic Identification System, und neue Satellitenfunkgeräte, was auch in der Sportschifffahrt durchaus eine Rolle spielt. Der Anhang mit wichtigen Praxisinformationen wurde ebenfalls erweitert.

Sie können eine Leseprobe des Buchs UKW-Funkbetriebszeugnis herunterladen.

Informationen über den Autor.

Konzeption und Inhalt

Viele Yachties finden die Funkmaterie langweilig und trocken. Dies liegt m. E. an der Art der Darstellung, die in vielen Fällen viel zu wenig praxisorientiert ist. Vor den deutschen und den skandinavischen Küsten wird das Funkgerät auf Yachten auch nicht so oft benötigt. Das ist aber z. B. in England und Frankreich ganz anders. Insbesondere in England sind die meisten Marinas mit Funk ausgerüstet und da ist es üblich, vor dem Einlaufen alles über Funk zu regeln.

Ich habe daher mit diesem Buch einen konsequent praxisorientierten Weg beschritten. In einem ersten Schritt nehme ich den Leser mit an Bord und erkläre ihm mein Funkgerät (was baugleich von drei großen Firmen in Deutschland angeboten wird und daher besonders weit verbreitet ist). Wenn ich mit einem (unerfahrenen) Segelpartner unterwegs bin, ist es mir wichtig, dass er weiß, was zu tun ist, wenn ich über Bord gehen sollte (was zum Glück noch nie passiert ist). So auch in diesem Buch: Ich zeige, was dann in funktechnischer Hinsicht abzulaufen hat und beschreibe, wie derselbe Fall mit einem älteren Funkgerät (ohne GMDSS) behandelt wird.

Schritt für Schritt wird der Leser mit allen Aspekten des Funkverkehrs vertraut gemacht. Ich erkläre, welche landseitige Funkversorgung vorhanden ist, wie man wichtige Nachrichten für die sichere Durchführung der Reise erhält, wie man das Funkgerät bei Gefahr einsetzt, welche Funkausrüstung für die verschiedenen Schiffsgröße sinnvoll und vorgeschrieben ist und schließlich auch den Binnenschifffahrtsfunk.

Am Ende hat der Leser nicht nur die Funkpraxis kennengelernt, er kann nun auch das UKW- Funkbetriebszeugnis (SRC) und das UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) erwerben. Ausführliche Informationen zur Prüfung mit allen Prüfungsaufgaben für beide Zeugnisse und zahlreichen Übungen beschließen das Buch. Im Anhang sind verschiedene Auszüge aus der amtlichen Funklitertaur enthalten, mit denen der Leser üben und eine Reise auch in funktechnischer Hinsicht vorbereiten kann.

Weitere interessante Titel

Eine häufig gemachte Erfahrung: Wenn man an Bord vor dem sendebereiten Funkgerät sitzt, ist plötzlich alles weg. Wie ruft man einen Hafen an? Was sagt man einer Schleuse. Wie stellt man eine Verbindung zu einem anderen, möglicherweise namentlich nicht bekannten Schiff her? Die wichtigsten Funkdialoge

— auf Deutsch
— und daneben auf Englisch
— für neue Funkgeräte mit DSC-Controller
— und für alte Geräte ohne DSC-Controller

sind in dem Lehrbuch Standard-Funkverkehr übersichtlich dargestellt. Zudem enthalten sie Informationen über die landseitige Funkausrüstung, die Arbeitskanäle der wichtigsten deutschen Küstenfunkstellen und die vorgeschriebene und empfohlene Ausrüstung.

Kontakt

Rolf Dreyer
Lehrbuchautor + Yachtschule
Niederwall 7
33602 Bielefeld

Telefon: 0521 - 6 45 00
Mobil: 0160 - 840 4538
E-Mail:

So finden Sie uns