Sportküstenschifferschein Praxis-Prüfung

Die praktische Prüfung zum Sportküstenschifferschein (SKS-Schein) wird als Gesamtprüfung von mindestens zwei Prüfern abgenommen und kann in Gruppen durchgeführt werden. Der Bewerber hat (über seine Segelschule) eine geeignete, betriebsfähige und gehörig ausgerüstete Yacht mit einem Schiffsführer, der die Fahrerlaubnis haben muss, zu stellen. Die Prüfungskommission kann eine ungeeignete Yacht ablehnen.

Die praktische Prüfung zum Sportküstenschifferschein (SKS-Schein) erfolgt am Ende der Ausbildungsreise. Sie besteht aus Pflichtaufgaben und sonstigen Aufgaben. Pflichtaufgaben sind
– Boje-über-Bord-Manöver unter Segeln, unter Segeln mit Maschinenunterstützung und unter Maschine,
– Manöver mit Antriebsmaschine (An- und Ablegen mit Antriebsmaschine) und
– Manöver unter Segel (Wenden oder Halsen/Q-Wende, Beidrehen/Beiliegen).
Wird eine Pflichtaufgabe mit “nicht ausreichend” bewertet und wird auch die Wiederholung mit “nicht ausreichend” bewertet, so ist die praktische Prüfung zum Sportküstenschifferschein (SKS-Schein) nicht bestanden.

Von den sonstigen Aufgabens. Ausbildung (Praxis) — muss je eine Aufgabe aus den Fächern
– Seemannschaft/Fertigkeiten,
– Wetterkunde,
– Navigation,
– Motor/elektrische Anlage/Gasanlage und
– Seemannschaft/Manöver
spätestens im zweiten Versuch mit ausreichend bestanden werden.

Die Prüfungsdauer dauert für jeden Bewerber bis zu 45 Minuten. Die praktische SKS-Prüfung kann im Bereich der Ostsee, der Nordsee, des IJsselmeeres, des Mittelmeeres oder des Atlantiks stattfinden. Sie ist wesentlich umfangreicher als die praktische Prüfung für den Sportbootführerschein. Da sie aber weder Radar noch Aufgaben zur Organisation des Crew und Schiffsführung enthält, erreicht sie nicht das Niveau der praktischen Prüfung für den SSS-Schein.

Kontakt

Rolf Dreyer
Lehrbuchautor + Yachtschule
Niederwall 7
33602 Bielefeld

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Mobil: 0160 - 840 4538
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