Sportküstenschifferschein Praxis-Prüfung

Die praktische Prüfung zum Sportküstenschifferschein (SKS-Schein) wird als Gesamtprüfung von mindestens zwei Prüfern abgenommen und kann in Gruppen durchgeführt werden. Der Bewerber hat (über seine Segelschule) eine geeignete, betriebsfähige und gehörig ausgerüstete Yacht mit einem Schiffsführer, der die Fahrerlaubnis haben muss, zu stellen. Die Prüfungskommission kann eine ungeeignete Yacht ablehnen.

Die praktische Prüfung zum Sportküstenschifferschein (SKS-Schein) erfolgt am Ende der Ausbildungsreise. Sie besteht aus einer Pflichtaufgabe, dem Rettungsmanöver, das als Boje-über-Bord-Manöver unter Segeln und unter Maschine (bei der Antriebsart “Maschine” nicht unter Segeln) durchzuführen ist. Wird die Pflichtaufgabe mit “nicht ausreichend” bewertet und wird auch die Wiederholung mit “nicht ausreichend” bewertet, so ist die praktische Prüfung zum Sportküstenschifferschein (SKS-Schein) nicht bestanden.

Von den sonstigen Aufgaben — s. Ausbildung (Praxis) — dürfen maximal fünf gestellt werden; davon müssen drei mit ausreichend bewertet werden.

Die Prüfungsdauer dauert für jeden Bewerber bis zu 30 Minuten. Die praktische SKS-Prüfung kann im Bereich der Ostsee, der Nordsee, des Ijsselmeeres, des Mittelmeeres oder des Atlantiks stattfinden. Sie ist wesentlich umfangreicher als die praktische Prüfung für den Sportbootführerschein. Da sie kein Radar enthält, erreicht sie aber nicht das Niveau der praktischen Prüfung für den SSS-Schein.

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